von Jörg Streese

der Wettergott will es nicht anders...

der Wettergott will es nicht anders...

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Published on Mai 17th, 2010 @ 21:27:34 , using 349 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
der Wettergott will es nicht anders...

.....er hält mich fest hier an der Geeste mit der völlig falschen Windrichtung (NW) und zu viel Windstärken 5-6,  Böen 7.  Die Tiede, die die Wassermassen der Weser nach nordwest durch die unter der Wasseroberfläche existierende Aussenweser, die bis 60 Kilometer vor den Deichen ihr Flussbett in den Sand getrieben hat, schiebt, schiebt sie auch gegen den Wind und lässt dort sofort hässlichen Seegang entstehen - und gegen diese Windrichtung anzukreuzen bei dem Seegang bedeutet, dass ich nicht innerhalb der Zeit, die das Wasser abläuft, diese Grenze erreichen kann, wo die Weser aufhört zu existieren und die Tiede zu vernachlässigen ist, weil sie natürlich nur dort sich deutlich bemerkbar macht - mit bis zu 3-4  Knoten Geschwindigkeit, bei einer Maximalgechwindigkeit meines Schiffes von vielleicht 6-7 Knoten - , wo sie sich in einem engen Flussbett - auch wenn es nur unterseeisch ist - entfalten kann.

Also bleibt es bei der Geeste.

Nachtrag zu gestern.

Die genetischen Zeitfenster, in denen das Lernen von Lebewesen anscheinend stattzufinden hat und die auch für uns Menschen gelten, hat man u.a. an kleinen Katzen festgestellt, denen man ein Auge zugenäht hat - und wenn dies in der virulenten Zeit geschah, in der die für die Verarbeitung der aus den  Sehnerven ankommenden Informationen notwendigen Verschaltungen im Gehirn zu bewerkstelligen waren und diese Stimulanz in dem genetischen  Zeitfenster von ein paar Tagen nicht geschah, konnte dieser Fehler nicht mehr repariert werden, d.h. diese Katzen konnten ihr Leben lang nicht mit diesem Auge sehen. Machte man dies mit älteren Katzen, konnte die Sehfähigkeit mühelos nachträglich erworben werden.

Konrad Lorenz hat bei seinen geliebten Graugänsen die "Nachfolge-Prägung" entdeckt: innerhalb der ersten Tage scheint der ausgeschlüpften Graugans folgender Impuls mitgegeben zu sein: Wenn immer sich in deiner Umgebung etwas bewegt, folge ihm und sehe es als deine Mutter an.  So folgten die jung ausgeschlüpften Graugänse Konrad Lorenz bis in sein Arbeitszimmer, weil er das Wesen war, was sich in dieser virulenten Zeit in der unmittelbaren Umgebung dieser Graugänse bewegt hatte und er damit zu ihrer Mutter wurde.

Wie diese Zeitfenster beim Menschen aussehen muss anscheinend noch detailiert erforscht werden.

Wetterbericht für morgen wie heute: NW 5-6

 

 

 


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