von Jörg Streese

Mudras und die Lust am Segeln

Mudras und die Lust am Segeln

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Published on Juli 7th, 2010 @ 21:04:48 , using 279 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Mudras und die Lust am Segeln
Mudras und die Lust am Segeln
Mudras und die Lust am Segeln
Mudras und die Lust am Segeln
Mudras und die Lust am Segeln

Entsprechend den Regeln dieses Nothafens verließen auch alle Schiffe am nächsten Morgen wohlgelaunt diesen Hafen.

Auch MISS SOPHIE ging um 09:00 Uhr unter Segel - diesmal lediglich mit der Arbeitsfock, denn es sollte West geben mit 4-5 Windstärken und bei einem Ostkurs schien mir dies die angemessene Beseglung zu sein, zumal auch Rücksicht auf Meike genommen werden sollte.

Hat sich bewährt.

Und bewährt haben sich auch Meikes Mudras.

Mudras sind Fingerhaltungen, die die Endpunkte von Meridianen im Körper aktivieren. Sie kommen aus der indischen bzw. chinesischen Gesundheitslehre. Hier praktiziert Meike eine Fingerhaltung gegen Seekrankheit (siehe Bild). Sie scheinen funktioniert zu haben aber einschränkend meint Meike, dass sie auch sehr viel intensiver als gestern immer am Horizont versucht habe , einen Punkt zu fixieren.

Egal wie - einen Versuch ist es immer wert, denn nun schwärmt Meike vom segeln.

Weite Strecken steuert sie MISS SOPHIE - was ja auch nicht ganz einfach ist für einen Neuling bei einem bei achterlichem Wind gierenden Schiff.

Bis in den Hafen von Stralsund sind wir unter dieser Beseglung gekommen.

14:30 Einlaufen in den Gellert Strom.

Bei dem Übergang des Gellert Stromes in die Vierendehlerrinne müssen wir kurzzeitig so hoch an den Wind, dass wir fast die rote Tonne schrammen - aber wir schaffen es.

 

riesiger Frachter auf, und wir bekommen kurzzeitig Beklemmungen - aber seltsamerweise geht alles völlig easy zu.

Um 17:30 fangen wir an, in Stralsund im Nordhafen einen Liegeplatz zu finden - keine Chance, also in Dänholm-Nord um 18:00 Uhr fest.

Sehr netter Liegeplatz, das Stadtpanorame einschließlich Hafen, Werft und Brücke vor Augen - Fussweg in die Innenstadt 20 Minuten. Wir schaffen es,  zur großen Leinwand am Oceaneum noch, BRD gegen die wunderbar spielenden Spanier zu sehen.

Schöner kann ein Seglerleben eigentlich nicht sein.

 

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