von Jörg Streese

Entspanntes Segeln von Hiddensee zurück nach Stralsund

Entspanntes Segeln von Hiddensee zurück nach Stralsund

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Published on Juli 19th, 2010 @ 18:27:08 , using 353 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Entspanntes Segeln von Hiddensee zurück nach Stralsund
Entspanntes Segeln von Hiddensee zurück nach Stralsund
Entspanntes Segeln von Hiddensee zurück nach Stralsund

 

Der Wetterbericht meldete die Tage immer südliche Winde und mein Kurs geht nach Süden, deshalb verblieben mir hier noch ein paar wunderschöne Tage auf Hiddensee - darüber schreibe ich die nächsten Tage noch.

Am Abend noch von Ulli und Hildegart vom Nachbarschiff zum Abendbrot eingeladen und es wurde ein spannender Abend mit viel Erzählen aus dem eigenen Leben, über Schiffe, Lebenspläne und und und. Möge den beiden immer ein gutgelaunter Rasmus beiseite stehen.

Für heute waren N - NW 3-4, gebietsweise auch 5 angesagt und so ging es morgens auch gleich los, wie immer in diesen sehr engen Fahrgewässern nur mit der Arbeitsfock. Aber der in der Regel halbe Wind machte daraus ein sorgloses Segeln und wenn die kleinen lokalen Tiefdruckgebiete über MISS SOPHIE auftauchten, dann ging der Wind auch auf 5 und MISS SOPHIE tobte mit 6 kn durch das hier ja ruhige Wasser. Dazu ein strahlend blauer Himmel mit wunderschönen Cumulus.

Die Fahrt an den Flachwassergebieten des Geller im Süden von Hiddensee vorbei, der für tausende von Kranichen und Schwänen und Enten und und und ein überlebenswichtiges Nahrungsgebiet darstellt, konnte ich leider nicht fotografieren, weil meine Kamera im Moment eingeschickt ist, weil sie kaputt ist und mit meinen Handy das alles ein wenig kompliziert ist und was Fahrwasser hier ausgesprochen schmal ist und bei dem Verkehr hier meine ganze Aufmerksamkeit erforderte - schade, weil eine wunderschöne Stimmung hier herrscht.

Im Strelasund überholte mich die STELLA MARIS mit ihren 240 qm Segelfläche und ich konnte noch beobachten, wie sie unter Segeln an ihren Ankerplatz ging: in den Wind, Anker runter und dann wurden die Segel geborgen und als ich ankam, wurde warscheinlich schon unter Deck gekocht.

Der Stadthafen war natürlich voll und ich gehe wieder an meinen alten Platz in Dänholm-Nord. Morgen muss ich mir in Stralsund einen neuen Rasierer kaufen, denn meinen habe ich irgendwo liegen gelassen.

Ca. 18 sm in 4 Stunden, dass ist eine gute Durchschnittsgeschwindigkeit von 4,5 kn, wobei ja zu berücksichtigen ist, das es zwischendurch auch mal 3,6 kn waren - also die Strecken mit 6,5 kn durchaus auch länger vorhanden waren - das alles nur unter der Fock. Prima MISS SOPHIE.

Gemüse im WOK. Vorsuppe war leider nur eine Tütensuppe.

1 Kommentar

Kommentar von: urte seidel
urte seidel

Tütensuppe ist doch was für die ganz Harten… Hallo Jörg, ich melde mich zurück, werde jetzt Deine Tagebucheintragungen wieder lesen können. Schön, dass die Unwetter Deine Region ausgespart haben - auf Amrum hat es mächtig gescheppert. Ich vermisse ein wenig die private Stimme von Jörg: Wie gehts Dir wirklich, wie kommst Du mit so vlel allein sein zurecht, wie fühlt sich das auf Dauer an, an manchen Tagen gar nicht zu sprechen? Und natürlich: Was liest Du zur Zeit und was bedeutet das Gelesene bei so viel Reflexionszeit - alles sehr intensiv, nehme ich an? Mit anderen Worten, ich würde Dich gern mal wieder sprechen… Aber für die nächste Zeit muss Dein Tagebuch reichen - ich lese es mit Freude. Lass es Dir gut gehen und bis bald liebe Grüße von Urte

21.07.10 @ 23:44


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