von Jörg Streese

Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga

Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga

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Published on Juli 14th, 2012 @ 18:31:47 , using 309 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga
Kleine Wanderung und abends Susan Sonntag in Box Brygga

Der Wind immer noch aus West, da wo ich hin will.


Ich mache einen Erkundungsgang. Die Straße lang.


Durch Kiefern-, Birken- und Lärchenwald.


Immer mal wieder unterbrochen von größeren oder kleineren Getreidefeldern, die sich in die hügelige Landschaft, die immer wieder von an die Oberfläche durchstoßendes Schären-Gestein unterbrochen wird, eingeschrieben wurden.


Und immer mal wieder ein Holzhaus.


Ein Ortschild. Nach Svartbäck. Und dieses Schild zeigt Richtung Schärenwasser, also dorthin.


Ein Flecken würden wir in Deutschland dazu sagen. Vielleicht 10 Häuser. Dazu kommen die üblichen Wochenendhäuser. Und dann bin ich am Wasser.


Abends stehe ich etwas unschlüssig vor dem kleinen Gemeinschaftsplatz hier, ob ich den Eintroittspreis (15 EUR Eintritt – Bier 5 EUR) für das hiesige Fest, mit der Band der Sängerin Susan Sonntag, wohl eine lokale Größe, wie man mir sagte, zahlen will, da haben mich auch schoin drei Jugendliche 'untergehakt“', wo ich herkomme, undf und und und schin bin ich meine 15 EUR los. Und nicht zu Unrecht. Denn die Sängerin hat eine große Stimme. Und schafft es, beständig die Tanzfläche von jung und alt besetzt zu halten. Und hat ein langes Programm. Und schafft es Punks, Jugend, Mittelalter und Pensionäre auf die Tanzfläche zu kriegen. Hat etwas von einem Dorffest in einem funktionierenden Dorf. Man kennt sich, sitzt zusammen und schnackt ein bischen miteinander – und geht auf die Tanzfläche. Die Finnen.


Ich komme ins Gespräch mit den mit mir am Tisch sitzenden zwei Ehepaaren, am meisten mit einer Kindergärtnerin (gibt es dafür nicht langsam mal einen anderen Ausdruck???????) also Hortpädagogin, die drei Sprachen spricht (Finnisch, Schwedisch, Englisch) und Deutsch verstehen kann, und die gerade mit ihrem Mann hier ein Häuschen für die Ferien gemietet hat.


Ja, das ist auch für Finnen eigentlich kein Sommer dieses Jahr.


Na, da bin ich ja beruhigt.


Die Bilder habe ich übrigens um 23.30 gemacht, da braucht man hier immer noch kein künstliches Licht.

 

 

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