von Jörg Streese

Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte

Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte

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Published on Juli 26th, 2012 @ 19:11:00 , using 299 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte
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Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte
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Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte
Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte
Wanderung über Jurassö durch fast 2000 Jahre Geschichte

Es gibt hier einen ca. 4 km langen ausgeschilderten Pfad durch die Insel mit kleinen Erläuterungen auf Tafeln.

Über die Insel gibt es schon seit dem 6.Jahrhundert Hinweise auf ihre Nutzung. Sie war wohl für die Wikinger eine wichtige Station vor ihrem Törn nach Süden.

Belegt ist die Besiedelung seit dem 18. Jahrhundert.

Es gibt ein Bergwerk hier auf dieser kleinen Insel, auf der ab 1809 nach Eisenerzen bis zu einer Tiefe von 40 Metern gegraben wurde. Und in der kleinen Kneipe am Hafen wird nach Bedarf ein Dokumentarfilm gezeigt, der den Bergwerksbetrieb hier in den 6o-ziger Jahren zeigt. Es scheint eines der am meisten produzierenden Bergwerke Finnlands gewesen zu sein.

Heute hat sich in einem der großen aufgegebenen Gebäude ein finnischer Schiffbauer angesiedelt und stellt dort große Holzyachten her.

Im 19. Jahrhundert wurde die Insel wegen ihrer Lage direkt am Finnischen Meerbusen als Lotsenstation genutzt, deren Lotsen, um eine weite Sicht zu haben, in die Bäume kletterten (so auf den Tafeln beschrieben). Und wegen dieser Lage wurde die Insel auch militärisch von den Finnen und den Russen genutzt.

Und der Weiße Seeadler ist hier wieder heimisch geworden. Dies alles auf kleinen Schildern auf einem geführten Weg, in dessen Mitte ein neugebauter Aussichtsturm einem einen großartigen Überblick über die Insel, über das Schärengebiet bis hin zur Großschiffahrtsroute im Finnischen Meerbusen, auf dem sich ein Schiff an das andere reiht, verschafft.

Das dichtest bewaldete Inland ist ein richtiger kleiner Dschungle, wo man auf meterdickem Moos laufen kann, sich durch dunklen Kiefernwald zwängen muss, auf Schärenfelsen klettert und in Wassertümpeln versinkt, denn der Untergrund ist ja felsig und das Wasser kann hier nicht versickern und an manchen Stellen wird es hier auch am Tage richtig dunkel, so dicht ist der ((Ur)Wald.

Meine Sehnenscheidenentzündung im linken Arm wird nicht so richtig besser und plagt mich weiter.


 

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