von Jörg Streese

Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson

Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson

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Published on August 1st, 2012 @ 14:55:06 , using 220 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson
Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson
Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson
Warten auf Westwind und dafuer Kultur und Erikson

Es weht aus Sued - und da muss ich hin. Denn ich muss/will zurueck nach Mersrags im Rigaer Meerbusen, in die kleine Werft dort, denn an MISS SOPHIE ist was zu tun, was ich mit meinen Bordmitteln nicht hinbekomme. Aber dafuer brauche ich West, Nord oder Ost, aber keinen Sued.

Also mache ich hier Kultur. In dem kleinen naturkundlichen Museum hier am Hafen gibt es eine Filmbibliothek und ich habe mir Filme aus den 50ziger Jahre aus Tammissari angeschaut. Die 50ziger sind die Zeit meiner Kindheit und ich war erstaunt, wie sehr sich die Bilder hier in Tammissari mit meinen eigenen Erinnerungen in Bremen decken.

Neben mir macht eine wunderschöne 12-Meter-Holzyacht fest und ich komme bald mit dem Besitzer ins Gespräch. Es ist die von dem beruehmten finnischen Reeder Erikson fuer sich privat in Auftrag gegebene Yacht, die gleich nach dem 2. Weltkrieg fuer ihn gebaut wurde.

Mehr oder weniger im Originalzustand (bis auf die Seereling, die eine Konzession an heutige Sicherheitsvorstellungen ist) vom jetzigen Besitzer gepflegt und gesegelt.

Tja, das waren noch Schiffe. Wurde auf den Namen: Moshulu getauft, der auch der Name eines der grossen Segelschiffes aus der Erikson-Flotte war. Und heisst: "der sich vor nichts fuerchtet" (http://moshulu.kotisivokone.com)

Na, da wollen wir dann mal hoffen, dass sich das bewahrheitet - und diesem Schiff allzeit Wasser unter dem 2 Meter tiefen Kiel wuenschen.

1 Kommentar

Kommentar von: Lothar Jentzsch
Lothar Jentzsch

Ja, manchmal wird man überrascht, lieber Jörg von Sachen, die man gar nicht so vermutet hat! Unsere Vergangenheit hinterlässt uns fortwährend Bilder, die dann in ähnlichen Situationen abgeglichen werden. Und so ist das dann auch gerade mit den Bildern der Kindheit. Alte Filme lassen dann das scheinbar auch gesehene wieder erinnern. Und Bekanntes macht uns auch sicherer im Jetzt. Hoffen wir weiter auf die gespeicherten Bilder. Dir auch ein zweites neues Sehen bei Deiner Rückfahrt, Lothar

03.08.12 @ 18:50


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