von Jörg Streese

Weiter; Nach Borstö: mein schönster Liegeplatz bisher in Finnland

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Published on Juli 31st, 2013 @ 20:33:00 , using 328 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
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2013_07_31

 Ein schöner Tag scheint es heute zu werden. Ich frühstücke lange, dann hole ich mir die Seekarten hervor, den Zettel mit den Schären der beiden Kieler und ich mache ein Grobplanung, wie das alles auf die Reihe zu kriegen ist.

 Der blaue Himmel verlangt nach segeln.

 Ich schiebe die Karten beiseite, für heute stehen Trunsö und Borkö auf dem Plan und los geht es.

 Mit SSE 3-4 habe ich einen Ostkurs zu segeln, was gut geht: Groß und SWF, weil ich zu faul war, sie gegen die Normalfock einzutauschen.

Eine Yacht nach der anderen kommen vorbei und überholen mich. Klar: Sie sind in der Regel 3 Meter länger und Länge läuft. Sie haben Kunststoffrümpfe, die ganz anders formbar sind als mein Stahlkasten und damit im Unterwasserbereich schneller. Sie haben größere Segel und neue Segel, meine sind 30 Jahre alt. Und sie haben ein größeres Vorsegel stehen, weil ich faul bin. Also dürfen sie auch schneller sein.

Dann nähere ich mich um 16:00 Uhr langsam der sehr verwinkelten Einfahrt in den sehr verborgenen und geschützten Hafen von Borstö und dann sehe ich schon den Steg mit den Bojen und kurz darauf bin ich hier fest.

 Mein erster Eindruck: schönster Liegeplatz in diesem Jahr.

 Zweiter Eindruck: schönste und winzigste Häuseransammlung des bisherigen Törns: die Schäre und der Platz sind Super.

 Dritter Eindruck: scheint hier eine funktionierende kleine Dorfgemeinschaft zu sein.

 Ich mache mein Essen von gestern warm, dann begebe ich mich auf den natur-trail, der durch die halbe Insel führt, die allerdings auch nur einen Kilometer lang und einen halben breit ist.

Und um 1800 schon einigen Schiffen mit ihren Felsen und Kliffen zum Verhängnis wurde, wie einige Überreste von ihnen und eine kleine Informationstafel erläutert. Diese Gallionsfigur stammt von einem dieser Wracks.

 Nachts fängt es dann an, richtig heftig zu regnen und am Horizont ist ein Gewitter zu sehen.

Zu den Bildern:

Die Holzfigur ist die ehemalige Gallionsfigur eines hier gestrandeten Schiffes und jetzt sozusagen das Wahrzeichen dieses Dorfes und der Insel: "Old Borstögumma"


 

 

 

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