von Jörg Streese

Ruhnu wie wir es lieben

Ruhnu wie wir es lieben

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Published on Juli 9th, 2017 @ 19:19:00 , using 331 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Ruhnu wie wir es lieben
Ruhnu wie wir es lieben
Ruhnu wie wir es lieben

Der erste törn in jedem Jahr ist natürlich mit einer gewissen Spannung versehen: ist die Technik in Ordnung, bleibt der Wind so wie vorausgesagt, geht zwischen uns alles klar und und und.

Natürlich kam derv Ind nicht aus der angesagten Richtung SW, sondern aus E, un der Nord kam nicht wie angekündigt um 18:00 Uhr aus N, sondern schon um 15:00, aber alles hat ja geklappt und auch der Motor hatbnach seinen traditionellen Mucken seinen Dienst getan.

Also alles gut .

Heute (Samstag) sind wir mit Fahrrädern ins Dorf gefahren, weil dort Markt war, wo Menschen aus Ruhnu, wo schon eine etwas eigene Bevölkerung lebt, selbstgemachte Produkte verkaufen.

Wir kaufen kleine selbstgesammelte Walderdbeeren, ich erstehe eine Radierung von der kargen Kiefernlandschaft einer estländischen Insel und Dörte kauft sich ein elbstgebrautes und destiliertes Mittel gegen Neurodermites, das gleichzeitig blutst8llend ist.

Und auf dem Markt treffen wir auch schon Lena und Hannes aus Bremen, die hier auf dieser Trauminsel ein kleines Holzhäuschen mit Garten, Saune, Brunnen und Holz- und Geräteschuppen geerbt haben. Wir kaufen noch selbstgebackenen Kuchen und selbstgebackenes Brot und gehen dann mit ihnen zu ihrem Häuschen und schnacken lange über alles, vor allem aber über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, denn Lena ist Lehrerin und wir beide haben ja auch lange mit Jugendlichen gearbeitet.

Und dann radeln wir noch an die Nordsspitze der Insel, weil - das gehört einfach dazu.

Und obwohl wir total müde sind schnacken wir dann noch in der Kajüte über Gott und die Welt und unser Leben dazwischen bis nachts um eins.

Der Sonntag fing nicht wie Sonntag an, sondern mit Regen und dunklen Wolken und der entsprechenden Stimmung. Da braucht man ein gutes Frühstück - und das haben wir uns dann auch gemacht.

Nachmittags kamen Lena und Hannes dann noch zu uns aufs Schiff, die Sonne kam durch und wieder wurde heftig geschnackelt und noch einmal ernsthaft ein Treffen in Bremen vereinbart.

Also ein sehr runder Tag hier auf der Insel.

Morgen soll es weitergehen, 60 sm nach Lounaranna, ein 12 - 15 - Stundentörn.

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