von Jörg Streese

Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde

Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde

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Published on Juli 8th, 2019 @ 21:54:00 , using 298 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde
Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde
Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde
Nachtrag zu Talsi - wie ich plötzlich ein alter Mann wurde

Ich habe noch ein paar Kleinigkeiten von unserem Ausflug nach Talsi nachzutragen.

Das ist glaube ich die einzige Stadt in den Baltischen Ländern, zumindest in Lettland, die leicht hügelig ist. Fast alle Straßen dort gehen entweder etwas runter oder etwas rauf. Talsi nennt sich die Stadt auf den 9 Hügeln. Die Region Talsi hat 35.000 Einwohner, ich schätze, das Talsi selbst 20.000 Einwohner hat. Und , ich wollte es anfangs nicht glauben, Talsi hat eine oder hatte eine wohl bekannte Eisengewinnung und Verhüttung, deren Produkte bis nach England und Russland verkauft wurden.

Evija erklärte mir auch, dass im lettischen:"Alles in Butter" das Gegenteil  von der Bedeutung im Deutschen hat: Es bedeutet: "Alles im Eimer".

Ja, und dann muss ich noch die Geschichte vom Alten Mann beim Friseur erzählen.

Als Evija  der Friseusin erklärt hatte: 5 mm, ging sie wieder raus und nach dem ich fertig war traf ich sie dort im Gespräch mit einem etwa 50-jährigen Mann. Später erzählte sie mir, dass er sie angesprochen habe, ob sie Altenpflegerin sei. Als sie zurückfragte, wieso er auf dieee käme, sagte er, weil sie doch hier einen alten Mann zum Friseur begleite. Sie musste lachen und als er weiter fragte, ob wir denn mit einem Auto hier seien, erklärte sie, dass sie das Auto besitzen würde und sie auch fahren würde.  Aber ich würde eine Yacht besitzen, von der sie gerade gekommen seien.

Da sagte der Mann nichts mehr.

Übrigens interessant:

ährend die Iren ihr Land verlassen, weil sie dort keine Arbeit finden und überall zu finden sind, scheinen die Letten das gleiche Schicksal zu haben, nur dass sie jetzt auch in Irland arbeiten, wahrscheinlich zu einem noch billigeren LOhn, denn er hat dort als Bauarbeiter gearbeitet , nicht als hochqualifizierte Fachkraft.

 

Die Bilder sind aus dem internet, weil ich dort nicht oder kaum fotografiert habe.

 

 

 

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