von Jörg Streese

Von Baggoe zurueck nach Tammissari

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Published on August 12th, 2014 @ 14:51:00 , using 254 Wörter,
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie
Von Baggoe zurueck nach Tammissari
Von Baggoe zurueck nach Tammissari
Von Baggoe zurueck nach Tammissari

2014_08_11_Baggö

 

Die Zeit meines Nachdenken-Müssens war vorbei, ausserdem nervte diese praktisch-quadratisch-gute Marina aufgrund der unaufhörlich rein-oder auslaufenden kleinen Motorflitzer und so guckte ich auf die Windprognose, die SE und dann S voraussagte, und entschied zurück nach Tammissari zu laufen, weil ich jetzt mal eine Dusche, ein bisschen Salat und Gemüse und Trinkwasser brauchte. 

Aber über Nacht war der Südwind schon gekommen und viel stärker als vorausgesagt, aber als ich um 11:00 Uhr los bin, war er schon wieder zahm wie ein Lamm.

Aber das war mir ganz recht jetzt, denn irgendwie lang schon Abschied für mich in der Luft und ich sog noch einmal bei diesem lautlosen Dahingleiten an diesen unendlich vielen Schären diese Landschaft in mich ein, denn wer weiß, wo ich nächstes Jahr segeln werde.

Es war wirklich ein lautloses Dahingleiten mit einem Knoten Geschwindigkeit, es waren fast keine anderen Schiffe unterwegs, weil die Ferien zu Ende waren in Finnland und so konnte ich meinen Gedanken nachhängen und träumend durch die Gegend gondeln.

Um 13:00 ging der Wind plötzlich von SW auf E, wurde aber nicht mehr, aber im Süden baute sich langam eine Wolkenbank auf, so dass ich zuerst mit einer Gewitterfont rechnete.

Dann aber wurde sie nicht schwärzer, kam aber näher und dann fing es an zu regnen.

Und dann wurde daraus ein Wolkenbruch und dann blieb der Wind ganz weg und ich musste die letzte Stunde auch noch James anschweißen.

Und an den Steg musste ich in ströhmenden Regen, aber dann war ich um 18:00 fest und konnte mein Essen warm machen.

Auf Aelgoe und dann nach Baggoe

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Published on August 8th, 2014 @ 09:24:00 , using 228 Wörter,
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Auf Aelgoe und dann nach Baggoe
Auf Aelgoe und dann nach Baggoe
Auf Aelgoe und dann nach Baggoe

An diesem kleinen Anleger hier auf Älgö darf man nur für 12 Stunden bleiben, weil er von der Natinalparkorganisation errichtet wurde - dafür aber umsonst.

Die Bilder oben sind aber von meinem neuen Liegeplatz auf Baggö.

Ich bleibe, wie zwei andere Schiffe auch, zwei Nächte.

Dann aber, am 08.08., dem Freitag, muss ich wirklich los und versuche im hinteren Teil der Bucht, wo es einige Stellen mit 4 - 6 Meter Tiefe geben soll, einen Ankerplatz zu finden.

Aber es gelingt mir nicht, weil die flachen Stellen lediglich ein paar Quadratmeter groß sind und vermutlich reiner Felsen sind, auf denen natürlich kein Anker hält und die anderen Stellen zwischen 20 und 30 Meter tief sind, und das ist zuviel, vielzuviel, denn meine Ankerkette ist 25 Meter lang und dann kann ich sie natürlich noch mit einer oder sogar zwei Ankertrossen verlängern, aber dann brauche ich auch einen entsprechend großen Schwoiraum, den ich hier aber nicht habe.

Also was tun?

Karte gucken, und da gibt es auf der Schgäre Baggö einen Anleger nicht so richtig weit weg, aber unter Segel zu erreichen, bei dem ich glaube schon mal gewesen zu sein, aber egal, so viel neues gibt es für mich hier nicht mehr, also dahin.

Entspanntes segeln unter der ziehenden Selbstwendefock, und dann kam das schmale Zufahrtswasser zu dem Hafen und jetzt musste MISS SOPHIE noch mal zeigen, was sie kann.

Dort um 17:00 Uhr an. Funktional, praktisch, gut. 

 

nach Roedjan auf Aelgoe

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Published on August 12th, 2014 @ 11:19:00 , using 217 Wörter,
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nach Roedjan auf Aelgoe
nach Roedjan auf Aelgoe
nach Roedjan auf Aelgoe

2014_08_07 von Tammissari nach Rödjan auf Älgö

 

Morgens gehe ich noch einmal zum Trödler und kaufe mir dort einen sehr schönen Tontopf, den ich als kühles Gefäß für mein Brot nehmen will (3 EUR), ach ja, dann entdecke ich noch einen Anzug, den ich von der Stoffstruktur interessant fand, probiere ihn an und er passt, so dass ich ihn sogar ohne Hosenlänge abnähen tragen könnte - ebenfalls für 3 EUR.

Dann mit MISS SOPHIE zur Tankstelle und von dort unter Segeln aus dem Hafen.

Der Wind war sehr böig, hatte manchmal gute 5 Windstärken und ich laufe allein unter der SWF manchmal 5,5 knoten.

Ich wollte an den kleinen Steg an der großen Schäre Älgö, der Rödjan heisst.

Unterwegs fängt mein Motor an zu husten - und ich bekomme einen gewaltigen Schreck, weil schon wieder Ärger mit dem Motor kann ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen.

Irgendwie bekommt er es wieder hin, normal zu laufen, aber das schale Gefühl bleibt.

Rödjan ist natürlich wie immer wunderbar, man darf nur eine Nacht liegen, aber das habe ich vergessen und am nächsten Tag bekommen wir dort auch noch ein heftiges Gewitter, dass ab dann doch schnell vorrüber ist.

Bleibt die Frage, was noch in diesem Urlaub ist.

Denn Ende des Monats muss ich in Ekenäs mich an den Heimweg machen, d.h. ich habe noch 14 Tage.

Mal schauen.

Ganze Geschichte »

Zwischenstopp Tammissari - Ekenaes

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Published on August 4th, 2014 @ 20:15:00 , using 56 Wörter,
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Zwischenstopp Tammissari - Ekenaes

Ich habe mich nach Tammissari - Ekenaes zurückgezogen, weil ich ein paar Lebensmittel brauche.

Es ist hier so heiß, dass selbst nachts die Temperaturen in der Kajüte nicht unter 25 Grad gehen und es fast unmöglich wird, Lebensmittel längere Zeit zu lagern.

Wir haben die gesamte nächste Woche hier Ostwind, d.h. ich werde wohl nach den Alandinseln segeln.

Vor Anker in Finnland

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Published on August 3rd, 2014 @ 20:00:00 , using 48 Wörter,
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Vor Anker in Finnland
Vor Anker in Finnland

Hier ist es schön, ruhig und ich bleibe zwei Tage.

Tagebuch aschreiben, dies und jenes am Schiff verändern, lesen und mir überlegen, was noch in diesem Jahr drin  ist, denn mein Echolot spinnt immer mal wieder und mein Kompass hat seinen Geist aufgegeben: beides neue Geräte.

Ich berichte.

Ein Tag mit Überraschungen: MISS SOPHIE auf dem Weg nach Finnland

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Published on Juli 31st, 2014 @ 18:04:00 , using 558 Wörter,
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Ein Tag mit Überraschungen: MISS SOPHIE auf dem Weg nach Finnland
Ein Tag mit Überraschungen: MISS SOPHIE auf dem Weg nach Finnland
Ein Tag mit Überraschungen: MISS SOPHIE auf dem Weg nach Finnland
Ein Tag mit Überraschungen: MISS SOPHIE auf dem Weg nach Finnland

2014_07_31_dirhami -stuvuholmen-Finnland

Der Seewetterbericht (windfinder) hatte für heute S 4 -5 angesagt, ab 18:0 Uhr dann

W 3 - 4.

Als ich um 06:00 aufstehe, wolkenloser Himmel, und der Wind mit 4-5 ist auch da. 

Also los.

Günter kommt noch schnell aus seiner Koje und winkt, dann bin ich weg.

Bei dem sehr achterlichen Wind nehme ich nur die Fock, weil mein Kurs NNO verläuft.

Um 10:30 habe ich den zweiten Dampfertrail gequert und ich versuche jetzt, bei dem achterlichen Wind meine Windvane anzuwerfen.

Nach einigem zuzzeln läuft sie zuverlässig, aber man darf mit ihr nicht pingelig sein. Wenn sie den Kurs einigermaßen anliegen hat und zuverlässig steuert, dann soll man es gut sein lassen und lieber später einen Korrekturschlag machen.

Also habe ich etwas Pause, esse was, schreib mein Tagebuch und solche Sachen.

Im Süden ziehen Wolkenbänke auf, hhmmm....., was das wohl wird

Irgendwann der Blick zurück: jetzt ist klar, was das wohl wird. Nichts gutes.

Eine riesige schwarze Wolkenbank hat sich gebildet, die unten einen Rand wie mit einem Lineal gezogen hat: das ist die Böenwalze.

Das sieht überhaupt nicht gut aus. Die Frage ist, wohin zieht diese Böenwalze.

Inzwischen nimmt sie den ganzen südlichen Horizont ein, läuft an der Küste entlang und ein Ausläufer kommt über das Meer hinter mir her.

Jetzt wird es ernst.

Ich mache alle Luken dicht, zieh mir das Ölzeug an, mache dann den Niedergang dicht und warte auf das, was gleich kommen wird.

Ach ja, ich seile mich an.

Es zieht östlich endlang der Küste. 

Aber ein Ausläufer der Front kommt in rasender Geschwindigkeit auf mich zu, es wird dunkel um mich rum und MISS SOPHIE schiesst los. Die Böe ist 30 Minuten lang, dann ist sie vorbei.

Und dann kommt Regen mit haselnussgroßen Tropfen.

Ich verziehe mich unter die Cockpitpersenning, muss aber beständig nun nach Schiffen Ausschau halten, weil ich mich dem nächsten Dampfertrail nähere.

Aber der Wind hat nördlicher gedreht, bleibt auf 5 Beaufort , was ich noch gut anlegen kann, aber die Wellen haben zugenommen und ich muss höher an den Wind, um den beständigen Versatz nach luv auszugleichen, dass aber lässt mich langsamer werden und gleichzeitig ist sehr sorgfältiges Steuern erforderlich.

Um 15:30 komme ich bei meinem in der digitalen Seekarte eingezeichneten Waypoint nach Tammissari an und dieser Kurs verläuft für mich sehr viel günstiger, weil er nördlicher verläuft. Kurz nachgedacht und mich entschieden: Tammissari.

Beim konzentrierten Plotten auf der digitalen Seekarte hatte ich das Steuern vernachlässigt und die Fock schlug back.

Also gut, ich nehme das als ein Zeichen, Fock gegen SWF auszutauschen. 

Das wurde eine längere Prozedur, weil der Seegang relativ heftig war (seit mehreren Stunden 5 Beaufort aus WNW), und ich die Fock nur bändigen kann, wenn ich meine beiden Hände gebrauche, also keine Hand für mich am Schiff habe. Also vorsichtig arbeiten. 

Und immer einen Blick in die Runde, denn ich nähere mich dem nächsten Dampfertrail. 

Um 16:15 habe ich meinen Waypoint erreicht, aber die Wellen bleiben bissig und ich habe noch ca. 20 sm vor mir, die aber immer geschützter verlaufen.

Zum Schluss war seglerisch nicht mehr viel los, dafür aber navigatorisch, weil ich nun im Schärenrevier angekomen war, mit den tausenden gleichaussehenden Schären, den tausenden Navigationszeichen und und und.

 

Um 21:00 bin ich an der Schäre Stuvuholmen, laufe dort in den kleinen Sund ein und schmeiß den Anker

.

15 Stunden an der Pinne und 55 sm und ein aufregender Tag ist vorbei.

 

Schiff klarmachen, Kursbuch fertig schreiben, kochen, schlafen.

Und schon wieder unterwegs: Wunderbares Segeln von Kuivasto nach Dirhami

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Published on Juli 30th, 2014 @ 20:01:00 , using 118 Wörter,
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Und schon wieder unterwegs: Wunderbares Segeln von Kuivasto nach Dirhami
Und schon wieder unterwegs: Wunderbares Segeln von Kuivasto nach Dirhami
Und schon wieder unterwegs: Wunderbares Segeln von Kuivasto nach Dirhami

Dies war mal weider ein richtig schöner Segeltag.

Morgens um 09:00 Uhr los, Fock und der achterliche Wind schob MISS SOPHIE mit 2-3 Knoten durch das grüne Wasser, dass hier oft nicht tiefer als 3-4 Meter ist.

Um 12:30 bin ich bei dem Flach und kurz darauf nimmt der Wind zu und ist dann auf guten 5 Windstärken angekommen und MISS SOPHIE tobte wie ein junges Fohlen durch das Wasser.

 

Um 16:00 dann in Dirhami fest, einer meiner Lieblingshäfen, weil er einsam liegt und nur ein Hafen ist.

Hier treffe ich auch einen alten Kollegen und wir sitzzen abends dann noch in dem kleinen Gartenlokal beim Bier zusammen.

Morgen früh früh raus, denn ich will rüber nach Finnland undd as ist ein langer Törn.

 

Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu

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Published on Juli 28th, 2014 @ 19:42:00 , using 246 Wörter,
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Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu
Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu
Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu
Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu
Von Virtsu nach Kuivasto und Haapsalu

 

2014_07_28 Von Virtsu nach Kuivasto

 Nach meinem Großeinkauf morgens hier im Supermarkt geht es dann sofort los.

Der Wind ist eher flau, die Sonne brennt und der Tag wird wieder mal lang.

 Mit Schrecken stelle ich fest, dass die Windvane einen Konstruktuionsfehler hat. Und zwar einen verdammt ärgerlichen und zudem völlig unnötigen.

 Die Führung von dem Seil, dass das Ruderblatt nach unten zieht und für das Einklinkern sorgen soll, wird durch ein derart scharfes Nirorohr geführt, das meines schon am dritten Tag seiner Nutzung hier durchgescheuert war.

 Das ist wirklich bescheuert und dieser ansonsten wunderbaren Technik nicht würdig.

 Ich muss was basteln: Fahrradladen, Bremsnirodraht und eine gekrümmte Führung für den Anschluss unten.

Deshalb Kuivasto, wo ich mit dem Bus schnell in der größeren Stadt Haapsalu bin, wo es einen Fahrradladen geben wird, der das alles hat.

 Aber da muss ich erst einmal hinkommen.

 Aber irgendwann ist auch ein solcher Tag zu Ende und dieser hier wurde um 20:15 vor einer Boje in Kuivasto, dem Fährhafen, beendet, allerdings war das kein Bravourstück von mir.

Dreimal musste ich an die Boje gehen, bis ich den Trick raus hatte, sowohl hinten an der Achterleine als auch vorne gleichzeitig zu sein, um MISS SOPHIE von der Kaimauer abzuhalten und gleichzeitig auch eine Leine an dieser festzumachen.

 Dies ist ein Industriehafen, mehr nicht.

 Morgens dann nach Haapsalu, erst mal ein Frühstück, dass übrigens sehr gut schmeckt und 2:50 EUR kostete, dann Fahrradladen, dann zurück und basteln.

Die Sonne brannte natürlich unbarmherzig den ganzen Tag.

 

Lebensart auf Ruhnu

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Published on Juli 26th, 2014 @ 18:52:00 , using 31 Wörter,
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Lebensart auf Ruhnu

Tja, das nenne ich Lebensart, hier gefunden auf der kleinen Insel Ruhnu.

Mit diesem Bild, was sich mir tief eingeprägt hat, werde ich morgen früh diese Insel verlassen.

Ein schönes Abschiedsgeschenk.

Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu

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Published on Juli 27th, 2014 @ 18:14:00 , using 333 Wörter,
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Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu
Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu
Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu
Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu
Endlich unterwegs: von der Insel Ruhnu nach Virtsu

2014.07.27 on my way von Ruhnu nach Virtsu

 

Heute morgen um 5 klingelte der Wecker und um 6 Uhr war ich unterwegs.

Strahlend blauer Himmel, die Sonne noch etwas ungewaschen und in den Segeln waren zwei bis drei Windstärken aus ESE.

Die Fock wurde immer wieder vom Groß abgedeckt, also weg mit ihr und ich zog den Blister hoch. Das ging schon besser und bald schob MISS SOPHIE mit 4 Knoten durch das Wasser.

So, jetzt muste ich mich mit der Holland Windvane befassen, denn wir hatten leichten achterlichen Wind und die Windsteueranlage so einzustellen, dass sie einen kontinuierlichen Kurs steuert und zu dem noch einen, den ich will, das kostete mich Zeit und Geduld.  

Denn nicht nur die Segel müssen optimal auf ein ander eingestellt werden, auch die Windfahne muss dazu gerade in dem Moment, wo ich meinen Kurs anliegen habe, optimal im Wind stehen - nicht einfach, wenn man beides nicht zugleich bedienen kann.

Ab irgendwann stimmte alles und mein neues Seglerleben begann. 

Und das gleich bei einer wirklich nicht einfachen Segelkombination: Groß und Blister.

 

Weil die Sonne unbarmherzig brannte, unter Deck.

Lesen.

 

Ab und zu ein Blick in die Runde, aber nichts zu sehen.

 

Ein bisschen gefilmt. 

 

Ein paar Fotos gemacht, dann mir mein Essen gemacht. 

 

Ein bisschen gedösst.

 

Um 15.00 Uhr an Steuerbord Land und drei Windmühlen, gerade als ich mich an den Kartentisch gesetzt habe um diesen Bericht zu schreiben.

Die Strecke heute ist recht lang, 50 sm, und bei meiner Geschwindigkeit von 4,5 kn ca. 15 Stunden.

Also ich habe heute noch ein bisschen vor mir.

 

Um 18:00 Uhr schiebe ich mit 2 kn durch das Wasser und ich werfe James an.

 

Um 21:15 bin ich nach 15 Stunden in Virtsu mehr schlecht als recht fest, weil diese Steganlage eigentlich stillgelegt wurde, weil sie durch einen Sturm zerschlagen wurde und die neue ist noch nicht wieder aufgebaut.

Aber irgendwie war ich dann doch fest. Ich wollte unbedingt hier anlegen, weil hier 10 Minuten entfernt ein Supermarkt ist und aus dem wollte ich mir für das teuere Finnland noch das Schiff vollmachen.

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