von Jörg Streese

Timmendorf - Rostock

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Published on Juli 1st, 2010 @ 18:28:19 , using 136 Wörter,
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Timmendorf - Rostock
Timmendorf - Rostock

Am Dienstag-Abend ist Lothar aus Rostock gekommen, weil der Wetterbericht eine Möglichkeit zeigte, am Mittwoch den langen Schlag (32 sm) nach Rostock zu machen.

Ist natürlich erstmal ne lange Nacht geworden aber dann am nächsten Morgen um 09:00 Uhr kam der Wind auch aus NW mit 3-4 und wir sind unter Genua mit manchmal mehr auf West gehenden achterlichen bis halben Wind nach Rostock-Warnemünde gerauscht. Als er ein bischen zulegte und nördlicher einkam, wir also schönen halben Wind hatten, lief MISS SOPHIE auch prompt 6 Knoten unter der Genua.

Abends  dann erst im alten Strom versucht einen Liegeplatz zu bekommen, aber da war alles voll, vermutlich wegen der am WE beginnenden Warnemünder Woche. Also in der neuen Marina Hohe Düne eingelaufen und dort um 19:00 UHr fest.

Schönes Ostseesegeln war das und für Lothar die erste Begegnung mit dem Segeln.

 

Insel Ploen: Eine Wanderung durch 2 Millionen Jahre

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Published on Juni 29th, 2010 @ 16:32:58 , using 113 Wörter,
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Insel Ploen: Eine Wanderung durch 2 Millionen Jahre
Insel Ploen: Eine Wanderung durch 2 Millionen Jahre

Am Sonntag eine geologische Strandwanderung durch 2 Millionen Jahre Geschichte mitgemacht.

Gestern mein Törn nach Rostock erst gar nicht angetreten, der Wind kam aus E und war so schwach, dass auch kreuzen nicht ging.

Heute morgen um 5 aufgestanden - es sollte SE 2-3 geben, aber um 09:30 abgebrochen wegen absoluter Flaute.

Also Hafentag - andere nutzen diese Tage so wie oben auf dem Bild. Und weil der Inselfischer mit seinem Kutter, aus dem er seinen Fisch verkauft, 15 Meter weiter liegt, gibt es die Tage hier zweimal Fisch am Tag: Mittags meistens was Geräuchertes (heute z.B. selbst geräucherten Lachs) mit Brot und abends dann meist Dorsch gedünstet und mit Reis oder Kartoffeln oder Bulgor. Leben wie Gott in Frankreich.

Timmendorf - Poel - Hafentag

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Published on Juni 26th, 2010 @ 07:11:16 , using 103 Wörter,
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Timmendorf - Poel - Hafentag

Der Wind blieb auf NE und ich nutzte den Tag, um ein paar kleine Reparaturen und Verbesserungen zu machen.

Einmal habe ich die Lazyjacks neu geschoren: Sie müssen senkrechter auf dem Großbaum auftreffen, als es das bisher der Fall war.

Dann habe ich mich über fünf Roststellen am Luk der Vorpik hergemacht: Die Spachtelung mit dem Stemmeisen weggeschlagen, entrostet, versiegelt, grundiert und danach neu gespachtelt.

Während der Himmel am Vormittag vollkommen bedeckt war mit Cumulunimbus und es nach Regen aussah, lockerte sich die Bewölkung im Laufe des Tages und am Ende wurde es ein wunderschöner, wolkenfreier, warmer Ostseetag.

Seezunge auf Zwiebeln mit Schwarzbrot

Schade - aber trotzdem schön

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Published on Juni 25th, 2010 @ 13:26:28 , using 76 Wörter,
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Schade - aber trotzdem schön

Eigentlich sollte es nach Rostock gehen - 37 sm bei einem NW von 2-3, das sollte ein langer aber ruhiger Ostseesegeltörn werden. Ging auch so los, aber dann fiel der Wind auf 1-2 Windstärken und kam aus NE, also daher, wo ich zu nächst einmal hin will: Trollegrund. Abgebrochen. Auf dem Weg zurück in den kleinen netten Hafen von Timmendorf auf der Insel Poel. Den hätte ich nicht kennen gelernt, wenn ich nicht umgedreht wäre und das wäre schade gewesen.


Fussball - oder das Vergnügen einer Teamarbeit zuzuschauen

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Published on Juni 23rd, 2010 @ 22:16:03 , using 322 Wörter,
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Fussball - oder das Vergnügen einer Teamarbeit zuzuschauen
Fussball - oder das Vergnügen einer Teamarbeit zuzuschauen
Fussball - oder das Vergnügen einer Teamarbeit zuzuschauen

Ach - was ist es für ein Vergnügen, einem gut spielenden, arbeitenden Team zuzuschauen.

Zwei gut spielenden Teams zuzuschauen.

Mich interessiert nicht, wer da spielt.

Mich interessiert nicht, wer da gewinnt.

Mich interessiert, was die Spieler auf dem Feld miteinander machen

Achten sie aufeinander?

Spielt jeder für sich - oder spielt er, um andere ins Spiel zu bringen?

Teamarbeit:


Immer schauen, wo sind die anderen.

Immer wissen, wo die anderen sind.

Immer selbst im Spiel sein.

Immer die anderen ins Spiel bringen.

Seine Rolle kennen.

Sich anbieten, seine Rolle spielen zu dürfen.

Das Ergebnis ist immer das Ergebnis von allen.

Da schaut eine ganze Nation dieser Arbeit zu.

Und hat sein schönstes Vergnügen daran.

Hat es Auswirkungen auf das Leben und die Situation dieser Nation?

Was könnte denn dies heißen, für die Arbeit einer Schulklasse?

Alle wissen wo die anderen sind.

Alle versuchen alle ins Spiel zu bringen.

Jeder bietet sich an, um die anderen ins Spiel zu bringen.

Was könnte denn dies heißen für die Belegschaft eines Betriebes?

Das Ergebnis ist immer das Ergebnis von allen.

Und was könnte es heißen für die Politik?

Immer die anderen ins Spiel bringen.

Und was würde dies heißen für Beziehungen, Partnerschaften, Ehen?

Wir haben noch unendlich viel zu lernen.

Na ja, das sind denn so meine solipsistischen Gedanken, während ich an der Theke stehe und dem Spiel Deutschland gegen Ghana zuschaue.

Die Hansestadt Wismar ist wunderschön, nur leider hatte ich nicht die Zeit, mich ihr zu widmen, wie ich es kurz nach der Wende mit einem Kenner dieser Stadt tun konnte und sie eine Woche lang wirklich durchstöbert habe.

Denn ich stellte fest, das die Windfahne meines Autopiloten (Mr. Winterbottom) falsch montiert war. Das hat ein wenig Arbeit bedeutet.

Dann musste ich mich mit dem Schloss von dem Niedergang beschäftigen, was plötzlich nicht mehr schliessen wollte.

Die Architektur eines Schlosses zu verstehen, hat mich zwei Stunden gekostet.

Damit ging der Tag hin.

Gemüse aus dem WOK.

Eine Übung in Demut, Autonomie und Gleichmut

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Published on Juni 22nd, 2010 @ 21:54:28 , using 380 Wörter,
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Eine Übung in Demut, Autonomie und Gleichmut
Eine Übung in Demut, Autonomie und Gleichmut
Eine Übung in Demut, Autonomie und Gleichmut

Eigentlich waren es ja nur 15 Grad.

Würde der Wind nur 15 Grad mehr seitlicher einfallen, hätte ich einen wunderbaren halben Wind und MISS SOPHIE würde mit 5,5 kn durchs Wasser schieben.

So aber fiel er 15 Grad mehr achterlich ein und mein Großsegel deckte das Vorsegel ab und das fiel dann immer schlaff ein und brachte das Schiff auf schlaffe 3,2 kn.

Sollte ich den Kurs für MISS SOPHIE absetzen und damit von meinem Kurs abweichen oder sollte ich auf meinem Kurs bleiben und damit dahinschleichen?

Diese Frage beschäftigte mich eine ganze Weile während meines 8-stündigen Törn nach Wismar.

Wunderbares herrliches Segelwetter, alles nur schööööön, nur dieses kleine Problem war zwischen meiner grenzenlosen Freude über diesen Tag und dem seglerischen Ergebnis dieses Tages, vor dem ich mich ja irgendwann vor dem himmlischen Seglergericht zu rechtfertigen haben würde.

Ich habe mich für MISS SOPHIE entschieden.

Sie weiß, was richtig für sie ist und ich muss zwischen meinen Zielen und den äußeren Bedingungen nach ihrer Melodie entscheiden.

Und dies ist eine gute Übung für uns Menschen mit unseren Gefühlen, die wir ja ein  Stück weit erziehen müssen.

Demut demgegenüber, in dem ich mich als Teil befinde: die Natur. Ich bin Teil der Natur, und als Teil der Natur muss ich sie so nehmen, wie sie ist. Der Wind weht von dort, wo er weht.

Ich als Individuum habe ich meine Ziele, die ich erreichen will: Da will ich hin.

Vielleicht kann ich das nicht in einem Zuge machen. Vielleicht brauche ich dafür ein, zwei, viele Tage und vielleicht ändert sich auch unter diesen Bedingungen mein Ziel.

Aber es bleibt mein - m e i n - Ziel, und nur das Erreichen dieses Zieles - das ist mein Leben.

Und Gleichmut ist auch damit verbunden: Meinen Kurs zugunsten MISS SOPHIE zu ändern hat mit dieser Gleichmut zu tun: Am Ende muss ich einen Kreuzschlag machen, der mich vielleicht noch einmal eine Stunde kostet. Vielleicht ändert sich aber auch in dieser Zeit die Richtung des Windes zu meinen Gunsten - möglicherweise auch zu meinen Ungunsten - da ich dieses aber nicht wissen kann, bleibt nur Gleichmut - Es ist so , wie es ist - die Liebe ist wie sie ist (Erich Fried).

Es wurde ein wunderschöner Segeltag. Bin bis in den Hafen von Wismar gesegelt. Herrlich.

Am Abend dann ein bedrohliches Wolkenzenario.

Reis mit Fisch.




hat Nerven gekostet

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Published on Juni 21st, 2010 @ 20:49:53 , using 225 Wörter,
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hat Nerven gekostet
hat Nerven gekostet

Dabei fing alles so gut an.

06:00 Uhr aufstehen, früstücken und das Boot auslaufklar machen.

07::00 los, denn es sollte ein langer Törn werden: entweder Wismar oder Rostock, bzw. Warnemünde, der Hafen von Rostock, je nach dem, wie der Wind dafür günstiger war. 10 - 15 Stunden rechnete ich, deshalb so früh.

W 3-4. MISS SOPHIE schiebt mit 4 kn durch Wasser. Sonne, aber trotzdem kalt, weil ich in luv sitze. Nach der Brücke über den Fehmarnsund entscheide ich mich für Rostock.

Dann fängt der Wind einzuschlafen. Nur noch 2 kn Fahrt, keine Chance, damit nach Rostock zu kommen, selbst wenn ich die Nacht durchsegle. Um 11:oo entscheide ich umzukehren, Richtung Lübeck und habe Neustadt ins Auge gefasst.

Ich schiebe mit 2-3 kn durchs Wasser - Langweile kommt auf - aber alles ist friedlich und ich gehe so meinen Gedanken nach.

Dann ist der Wind plötzlich ganz weg. Die Segel hängen schlaff herab. Abwarten.

Dann kommt der Wind plötzlich von N. Schmetterlingssegeln. Muss man sehr aufmerksam steuern.

Dann ist wieder kein Wind da.

Dauert länger, also Vorsegel runter.

Dann kommt er plötzlich von vorne, aus SW.

Also Vorsegel wieder hoch.

Dann ist er wieder völlig weg.

Dann kommt er wieder von W.

Dann von N.

Dann ist er wieder völlig weg.

Entnervt reiß ich um 15:30 Uhr die Plünnen runter und gehe in das querab liegende Grömitz in den Yachthafen.

Der Tag hat Nerven gekostet. 42 sm.

Tütensuppe.


In der Achterbahn der Gefühle

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Published on Juni 20th, 2010 @ 19:14:33 , using 130 Wörter,
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In der Achterbahn der Gefühle


Als ich heute morgen um fünf Uhr aufstand, um zu meinem zweiten 45 sm - Törn aufzubrechen, regnete es derart, dass ich sofort wieder unter der Bettdecke verschwand.

Um Mittag herum war dann ein schöner Sonnentag daraus geworden: über den Landmassen bildeten sich riesige Cumuluswolkenbänke - es hätte wunderschönes Segeln ergeben - dann aber schlief der Wind ein und ich hätte die halbe Strecke motoren müssen.

ENTTÄUSCHUNG

BEDAUERN

ZUFRIEDENHEIT

aus diesen und ähnlichen Ketten von Gefühlen besteht das Leben eines Seglers.

Diverse Kleinigkeiten an MISS SOPHIE geschraubt und verändert, Tank geöffnet, eine "SPEEDY STITCHER SEWING AWL" gekauft, damit ich selbst Leinwand und Segel nähen kann - und dann der übliche Gang zur Fischgenossenschaft: Heilbutt.

Ach - und mein Akku meiner Kamera ist mal wieder kaputt. Es wird jetzt erstmal leider nur Fotos aus meinem Handy geben.

Der Graswarder - Von der Verletzlichkeit von Ökosystemen

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Published on Juni 19th, 2010 @ 22:16:49 , using 605 Wörter,
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Der Graswarder - Von der Verletzlichkeit von Ökosystemen

 

Der Graswarder ist eine von den Wellen und dem West-Wind ähnlich wie die ostfriesischen Inseln durch Verdriftung der Sandmassen entstandene  Nehrung, die in den letzten 1500 Jahren entstanden ist und sich immer weiter nach Osten verändert. Sie besteht im wesentlichen aus Salzwiesen und flachen Salzwasserzonen und ist deshalb für viele Vogelarten ein lebenswichtiges Revier, weil diese flachen Wasserzonen für ihre Nahrungssuche notwendig sind: Schwäne, Säbelschnäbler, Graugans, Kiebitz, Sandregenpfeifer, Austernfischer, viele Entenarten - mehr kenne ich nicht aus dem Kopf.

Der Graswarder wird vom NABU betreut und hier war ich auch auf einer Führung durch dieses Gebiet,die von zwei netten Menschen gemacht wurde, die hier ihre Ferien freiwillig und ehrenamtlich und sehr kompetent machen. Hier existiert eine Sturmmövenkolonie mit ca. 300 Gelegen und einem Gekreische und Geschreie wie auf Helgoland am Mövenfelsen.

Einige Küstenseeschwalben waren da. Diese Tiere bringen es fertig und fliegen jedes Jahr zweimal eine Strecke von bis zu 18.000 km, um zu ihren traditionellen Gebieten zu kommen, in Afrika, Südamerika und in den nördlichen Gebieten.

Jetzt in der Brutzeit ist dieses Brut-Gebiet natürlich sehr sensibel.

Da manche Vogelarten inzwischen im Bestand dezimiert sind, ist es wichtig, ihnen hier eine erfolgreiche Brut zu verschaffen. Dazu gehört auch, sie nicht nur vor Menschen zu schützen, sondern auch vor dem Fuchs, der liebend gerne Nester räubert und allein schon durch seine Anwesenheit die Brutzeit verstört.

Aber vor den beutegierigen Silbermöven kann man sie nicht schützen. Und als wir gerade mit den Feldstechern einige kleine, frisch geschlüpfte Säbelschnäblerküken beobachteten, schoss plötzlich von oben eine dicke Silbermöve herab, schnappte sich eines dieser kleinen Daunenbällchen und flog davon, natürlich von einem erregten Säbelschnäbler verfolgt, aber was soll dieser kleine Vogel gegen eine 1 Kg schwere Silbermöve schon anrichten. Die flog dann auch an die Uferzone, immer noch das Küken im Schnabel und würgte es dann, so wie es war herunter - und uns blieb nichts anderes übrig, als mit geballten Fäusten dem Ganzen zuzuschauen.

Ein Brutrevier wird von den Tieren dann angenommen, wenn sie in ihm mehrfach eine erfolgreiche Brut zeitigen  können. Also auch hier haben wir es mit einem Belohnungssystem zu tun (Blog vom 13.06.). Und solch eine erfolgreiche Brut ist von unendlich vielen Faktoren abhängig: Geschützt vor Eingriffen des Menschen muss es sein, vor Fressfeinden geschützt muss es sein, die Nahrungsstellen müssen da sein, das Wetter, die Temperatur muss stimmen: in diesem Jahr ist es viel zu kalt für die Aufzucht von der Brut, denn wir haben schon Juni und immer noch Temperaturen nachts um 4 Grad, und und und.

Der Leiter der Station kam noch am Schluss und erzählte, dass am Ostende der Nehrung der gestrige Sturm den Sand zu wahren Sandgeschossen gemacht hat und die Brut der dort beheimateten Zwergseeschwalben förmlich durchlöchert hat.

Und der letzte Winter, der wie wir ja alle wissen, unendlich lang war, hat vielen Vögeln das Leben gekostet: verhungert sind sie, weil sie an ihre Nahrungsstellen im Flachwasser nicht kommen konnten, weil sie noch vereist waren, bzw die Böden waren noch vom Frost nicht aufzubekommen.

Man sieht, wie anfällig doch so ein kleines Ökosystem ist.

Und der Mensch, als er noch in der Anfangsphase seiner Entwicklung war, hat auch mehrere solcher Phasen durchgemacht, in denen seine Population weltweit auf vielleicht 1000 Exemplare reduziert war und es nur der Zufall war, dass er bei dieser Zahl überlebt hat, denn nur eine einzige Krankheit hätte auf einen Schlag diese Entwicklungslinie der Evolution ausgelöscht - denn danals war eine Horden-Zahl von mindestens 20 Exemplaren überlebensnotwendig.

Aber die Graugans Emma kommt seit 24 Jahren zu diesem Brutplatz - und meldet sich in der NABU-Station mit dem Klopfen des Schnabels an der Scheibe des Gebäudes an: "Ik bün all dor".

Abends Seelachs von der Fischreigenossenschaft

 

 

 

Schlechtwetter in Heiligenhafen

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Published on Juni 18th, 2010 @ 19:29:32 , using 132 Wörter,
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Schlechtwetter in Heiligenhafen
Schlechtwetter in Heiligenhafen

Heute rumpelt es schon wieder in der Kiste. Hier im Hafen jaulen 5 - 7 Windstärken durch die Riggs und es jault und kreischt und MISS SOPHIE zerrt an ihren Leinen wie ein junges Pfohlen.

Morgen mache ich - weil da dann auch noch Gewitter und Regen dazu kommen - eine Führung von der NABU durch das Naturschutzgebiet von wohl nationaler Bedeutung direkt hier vor dem Hafen, dem Graswarder.

Im Internet durch Zufall auf eine junge Frau gestoßen, die das selbe macht wie ich: Ostseeumrundung - nur dass sie das in einem halben Jahr machen will und vermutlich auch nicht ganz oben rum - ich habe noch nicht alle Beiträge von ihr lesen können - denn sie schreibt wie ich einen Blog:

www.merle-ibach.de

wer Lust hat schaut da mal rein. Ich wünsche ihr einfach nur eine tolle Zeit.

Abends Rotbarsch.

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