von Jörg Streese

der neue alte Antennenmast

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Published on Juni 8th, 2016 @ 19:25:00 , using 82 Wörter,
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der neue alte Antennenmast

Weil ich hier   bei allem was mit Metall und vor allem Niro zu tun hat, improvisieren muss, denn die hiesige Werft ist auf Holz spezialisiert, muss ich improvisieren - und dass ist dabei herausgekommen: der neue alte Antennenmast mit der neuen Navtex-Antenne.

Ich finde, da kann man sich nicht beschweren.

Achso, was man da sieht:

Links die Antenne vom Eagle-SeeKartenplotten, rechts der Signalgeber vom nasa-Kompass,

hinten die kleine Solarzelle, die das ganze Jahr über aktiv ist und vorne die neue Antenne vom NavTex.

Eine alte Geschichte - wie jedes Jahr neu geschrieben

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Published on Juni 5th, 2016 @ 17:07:00 , using 92 Wörter,
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Eine alte Geschichte - wie jedes Jahr neu geschrieben

In meiner Bilge, der tiefste Teil des Kiels, ist immer ein wenig Diesel, weil mein Dieseltank, ein Ssperates Segment des Kiels, irgendwo ein winziges Schweißlöchlein hat.

Und seit Jahren versuche ich das dicht zu bekommen.

Und seit Jahren scheitere ich damit.

Und wie jedes Jahr, gibt es auch dieses Jahr wieder einen neuen Versuch.

Alle Segmente leergemacht, der Nirowassertank ausgebaut, die Segmente fünfmal mit Aceton gereinigt, was für mich, einarmig und über Kopf arbeiten müssen, eine echte Herausforderung geworden ist, und jetzt ein neuer Versuch mit Epoxyfarbe der Sache Herr zu werden.





neue Naviecke

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Published on Juni 2nd, 2016 @ 16:54:00 , using 207 Wörter,
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neue Naviecke

Nach 20 Jahren musste ich meine Navigationsecke neu gestalten, weil ich nach langer Überlegung mir ein neues Navtex-Gerät von der Firma nasa gekauft hatte und es gerade aus Riga abgeholt habe.

Ich hatte es satt, immer mit dem Handy in der Hand nach Empfang zu suchen und dann in der Winzschrift versuchen , die für mich wesentlichen Wetterinformationmen zu bekommen: also Windrichtung und Stärke für die nächsten 24 Stunden.

Also wurde das neueste Gerät von der englischen Firma nasa gekauft, dass sowohl die nationalen als auch die internationalen Wetterinformationen der speziellen Wetterkanäle empfangen kann, also auf 490 kHz und auf 518 kHz.

Dafür aber musste ich die gesamte Naviecke umbauen und der alte, sprich uralte DEBEG-Funkempfänger musste seine Platz verlassen, nach nunmehr 45 Jahren.

Aber auf Mittelwelle gibt es keine Sender mehr.

Na ja, der Umbau kostete mich viel Zeit und Mühe, wie gesagt mit nur einem gebrauchsfertigen Arm/Hand.

Und dann musste die Antenne auch noch  verlegt werden und eine Anbringung am Antennenmast musste ich mir auch noch überlegen, wie ich sie hier aus vorgefundenen Material machen kann.

Hat geklappt und nun habe ich das Gerät eingeschaltet und gespannnt die ersten Nachrichten aufnehmen wollen - Pustekuchen: hier wo ich liege sind die Empfangsqualitäten so schlecht, dass  er eine entsprechende Warnmeldung ausgibt.

Also Einweihung verschoben.




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Muss ja auch mal sein

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Published on Juni 1st, 2016 @ 15:55:00 , using 114 Wörter,
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Muss ja auch mal sein

Das, was man hier sieht, ist nur ein Teil des Wäscheberges, den ich hier durch die Waschmaschine gejagt habe, denn nach zwei Einwinterungsjahren musste alles mal wieder Wasser und Sonne sehen.

Ansonsten wurde das neue/alte Grosssegel mit Mastrutschern versehen, was viel Arbeit war, weil beide Segel, das alte, von dem die Mastrutscher abmontiert werden mussten, auf dem Rasen ausgebreitet werden, immerhin fast 20 qm und das neue, um sie zu montieren, und dann mussten beide Segel wieder zusammmengelegt werden, das eine verstaut, das andere aufs Schiff transportiert, dort am Mast gelagert und dann in die Mastspur eingefädelt werden, - was mit fast nur einer Hand eine echte Herausforderung wurde.

Na ja, der übliche Jammer eines Beeinträchtigten.

Besuch aus Bremen an Bord

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Published on Mai 27th, 2016 @ 19:35:00 , using 215 Wörter,
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Besuch aus Bremen an Bord
Besuch aus Bremen an Bord
Besuch aus Bremen an Bord
Besuch aus Bremen an Bord

Am Mittwoch sind Klaus und Hilde aus Bremen bei mir zu Besuch.

Wir klönen und schnacken natürlich, Film spielt ne Rolle, klar, und dann machen wir einen langen Spaziergang hier an der Küste entlang, wo der Frühling langsam richtig in Schwung kommt, die Bäume in Blüte stehen, das Gras seine satte grüne Farbe hat, der Himmel natürlich den Besuchern mit einem überwältigendem Blau entgegenleuchtet und das Reet in seinen goldgelben  Farben einfach überwältigen schön sind.

Abends gibts dann geräöucherte Markrele dick mit Knoblauch belegt hiert von Fischstand im Dorf.

Das junge Mädchen, dass manchmal ( wohl wenn es die Schule zulässt) den Verkauf hier am Fisch-Stand macht und ca zwischen 8 und 10 Jahren alt ist, ist überwältigend schön: Schmal wie eine Fee, große dunkle Augen, fit wie ein Turnschuh managt sie den Stand völlig selbstständig und als sie merkt, dass wir ihre Sprache nicht sprechen, wird sie ein bisschen neugierig und fängt ebenfalls an zu improvisieren und kommt schnell dahinter, dass wenn sie uns den Preis auf dem Display des kleinen Rechners zeigt,  es der einfachste Weg ist, ihn uns zu nennen. Toll.

Am nächsten Tag geht es dann noch einmal hier den Fluss entlang ins Inland und am drauffolgenden Tag, heute, ist auch schon wieder das Ende leider angesagt.

War schön die Zeit hier mit euch.

Seenebel

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Published on Mai 27th, 2016 @ 18:12:00 , using 86 Wörter,
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Seenebel
Seenebel
Seenebel

Heute hatten wir am Spätnachmittag plötzlich aufkommenden Seenebel, der so dicht war, das man die 10 Meter entfernte Kaimauer nicht mehr sehen konnte.

Am Schiff rumgewerkelt und mich nach langer Diskussion mit mir selbst mich entschieden , mir einen NASA-Wetter-Empfänger zu kaufen, denn ich habe es leid, beständig mit dem Handy nach Empfang zu suchen und dann auf dem kleinen Dislplay mehr zu ahnen als zu lesen, welche Windstärken aus welcher Richtung zu erwarten sein werden.

Wird ne Woche dauern bis er hier ist. ist aber ja ok.

Eine Woche lang auf einer Bombe geschlafen

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Published on Mai 21st, 2016 @ 19:11:00 , using 150 Wörter,
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Eine Woche lang auf einer Bombe geschlafen
Eine Woche lang auf einer Bombe geschlafen

Letzte Woche gab mein Gas an Bord seinen Geist auf - durfte es auch, nach dem es drei Jahre lang treu und brav seinen täglichen Dienst gemacht hatte.

Also eine neue 10-KG-Gasflasche. Nur die muss zu meinem Schlauch-Verbindungs-System passen.

Die erste tat es nicht.

Die zweite - ja es ging wohl, aber die kleine Gummidichtscheibe passte nicht, und so habe ich sie weggelassen.


Vorgestern war plötzlich kein Gas mehr da.

Alles überprüft, meiner Meinung nach musste es am Ventil an der Gasflasche liegen, das nicht mehr öffnete.

Die Fachleute von der Werft zu Rate gezogen.

Nein.

Was dann?

Irgendwann hob einer die Gasflasche an - so mal eben - sie war leer.

Zum Glück in einem separaten Gasfach - aber da sind in einer Woche 10 Kg Gas ausgeflossen.

In dieser Zeit habe ich irgendwie auch auf einer Bombe gelebt.

Hab's aber überlebt, dank der Konstruktion und Ausführung der Werft, die MISS SOPHIE 1972 gebaut hat.

Puhhhh!!!!





MISS SOPHIE geht baden

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Published on Mai 21st, 2016 @ 18:57:00 , using 55 Wörter,
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MISS SOPHIE geht baden
MISS SOPHIE geht baden

Gestern ist MISS SOPHIE ins Wasser gekommen, Mast wurde gestellt und man könnte fast meinen, es ist schon wieder ein richtiges Segelboot.  Aber dafür fehlen noch ein paar Dinge.

Und das Wetter wurde wieder sommerlicher, ist ja auch ein wichtiger Faktor.

 

Heute ist das erste Fremschiff hier im Hafen gewesen.

Also der Segelsommer geht los.

Südseesonne und eiskalte Nächte

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Published on Mai 5th, 2016 @ 16:07:00 , using 415 Wörter,
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Die 80 Kg Gepäck, ich diesmal dabei hatte, habe ich einfach nicht bewältigen können. Aber das Gepäck in den Bus machen die Busfahrer und in Riga holte mich Aigars ab, auf dessen kleiner Yachtwerft ich im Winterlager bin.

Aber es war ja auch dabei: ein neues (gebr) Großsegel, ein neues Sturmstabilisierungssegel für das Achterstag beim Liegen hinter einem Treibanker, 10 KG Biomehl, weil ich mein Brot selbst backe, weil ich das normale Industriebrot nicht mehr vertrage, 15 Kg Zinkanoden und und und.

In Riga / Jurmala, wo ich für die Nacht ein kleines Zimmer in einem Youthhostel gebucht hatte (15 EUR), habe ich nicht mehr gefunden, nach dem ich etwas Essen gegangen war. Die zuständige Frau war total nett und plietsch, weil um mich zu orten, sie mir vorschlug, mich mitten auf die Straße zustellen ((es war praktisch kein Verkehr mehr) und das würde sie auch tun um dann festzustellen, ob ich zurück zu gehen hätte oder die Unterkunft noch voraus sei. Hat geklappt. (Dzintari Park. Guest Hotel +371 25131027, alle zimmer neu möbliert und saniert, kann ich nur empfehlen).

Im Youthhostel musste ich dann  noch einen heldenhaften Kampf gegen eine riesige Spinne bestehen, die an der Decke darauf lauerte, sich auf mich zu stürzen.

Ich mein Wasserglas über sie gestülpt, wobei ich gerade noch an die Decke kam, in dem ich auf Bett stiegt und kramfhaft versuchen musste, mit meinem desorienten linken Bein das Gleichgewicht zu halten, und in das sie gerade noch reinpasste, dann ein Papier drüber und dann ab in die Büsche in hohem Bogen.

Ich war ziemlich fertig, aber was mnacht man nicht alles um mal alleine zu schlafen.

Morgens dann mit Aigars noch die 80 Km nach Mersrags und dann angefangen, MISS SOPHIE aus dem Winterschlaf zu holen.

Die Batterie zeigte nach zwei Jahren Winterpause satte 13,5 Volt , was der kleinen olarzelle geschuldet ist, die einfach ihre Arbeit tut, ausser sie ist von Schnee verdeckt.

Die Nacht wurde schweinekalt, ich musste zweifache Funktionswäsche anziehen, denn die Temperatur ging in der Kajüte auf 4 Grad runter, aber am Tage in der Sonne T-Shirt-Wetter.

Wolkenloser Himmel, jetzt seit drei Tagen.

Aber ich muss mich sehr vorsichtig an Bord bewegen, bzw. es bleibt mir garnichts anderes übrig, als jedesmal neu zu überlegen, wie komme ich den Niedergang runter, wofür ich mein linkes Bein in bisher nicht erreichte Höhen bringen muss. Sehr anstrengend, mindestens wie in der Ergotherapie. Aber das kann ja nicht schaden.

Wie das mit dem Segeln unter diesen Bedingungen ghehen kann, muss ich mal schauen.

Jetzt steht erstmal viel Arbeit an.

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Nach dem Südseewetter jetzt Dauerregen

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Published on Mai 15th, 2016 @ 15:37:00 , using 362 Wörter,
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Nach dem Südseewetter jetzt Dauerregen

Also die letzten Tage war hier wirklich Südseeklima, aber jetzt kriegen wir hier die Rechnung serviert: Dauerregen, kalt und nass.

Die Werft arbeitet hier im Dauerstress, weil drei Holz-Boote lakiert und und und werden müssen und der Autokran mitte nächster Woche hier die Boote zu Wasser bringen wird.

Endlich, denn ich bin es leid, wie ein Fisch auf dem Land zu zappeln.

Das internet funktioniert hier mal, mal nicht, also werden meine Berichte weiter etwas spärlich ausfallen.

Aber ich will hier wenigstens die Liste wiedergeben, die ich hier abgeaerbeitet habe, obwohl ich manches Mal nmicht wusste, wie ich es machen soll, denn ich habe immer noch nicht realisiert, dass ich z.<Z. mit der linken Hand/Arm eigentlich nichts recht anfangen kann.

Die ganze Backbordseite (linke Seite des Schiffes) musste ich bis auf die Aussenhaut leerräumen, weil ein neuer Ultraschallgeber eigebaut werden musste und das Kabel dafür unten im untersten Kabelgang verlegt ist und wird.

War ne Schweinearbeit und ich konnnte mich in  der Kajüte kaum noch bewegen, weil mein Schiff eigenbtlich recht klein ist.

Abends Brot gebacken.

Am nächsten Tag die Dieselpumpoe vom Tank vor den Vorfilter verlet, was mich fast zu Schreianfällen provozierte, weil cih zwei Schrauben zur Befestigung wegen meiner nicht zu gebrauchenden linken Hand nicht festhalten konnte, um sie mit dem Schraubendreher festzuziehen und sie immer wieder in die Bilge fielen.

Dann war da Gas leer und ich brauchte eine neue 10-Kg-Flasche, die Aigars nach zwei Tagen auch aufgetrieben hat. Prima. Teewasser kann wieder heiß gemacht werden.

Dann habe ich das Navigationseck umgebaut, weil mein alter DEBEG-Empfänger wegen Wegfall sämtlicher Mittelwellensender unbrauchbar geworden war, und sehr schser war, sehr groß war und sehr viel Strom verbrauchte. Schade drum, aber es musste sein. Har zwei Tage gebraucht, Bild folgt demnächst.

Eine Lautsprecherbos musste ausgewechselt werden, ebenfalls unter Schreikrämpfen, weil ich mit der linken Hand die Schrauben nicht festhalten konnte.

DEr zweite Sat-Nav funktionierte nach dem Umbau nicht mehr.

Also alle Verkleidungen wieder weg und den Fehler  suchen, - gefunden, alles wieder zusammen bauen.

Dann habe ich mir eine Zerrung geholt und musste mich schonen.

Das in Kurzform, die Langform würde ein dramatisches Werk ergeben.

Aber mir geht gut, und alles wird besser.


 

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