von Jörg Streese

Zurück in Mersrags - und eine Überrraschung

Verfasst von:js
Published on August 18th, 2016 @ 12:14:00 , using 269 Wörter, 840 Ansichten
Veröffentlicht in Tagebuch der Miss Sophie


Nach einem Tag Pause mit viel Wind sollte es dann am Mittwoch weitergehen Richtung „Heimat“: 30 sm nach   Mersrags, Wind ok, anfangs NW 5, dann abnehmend 4 und abends dann 3 und 2, wobei der Wind über Nord nach Ost gehen sollte.

Tat er aber nicht, sondern ging über W nach SW und dann nach Süd um in der Nacht heftig anzuschwellen
Aber da war ich schon im Hafen.

Eigendlich ist nicht so viel darüber zu erzählen, ausser dass ich leider die WindVane nicht richtig vorbereitet hatte und bei achterlichem Wind muss ich ununterbrochen steuern, weil MISS SOPHIE sonst ausbricht.
Deshalb konnte ich sie nicht einsetzen und musste 9 Stunden an der Pinne sitzen, aber das war ok, es war ja der letzte Törn und deshalb schon in Ordnung.

Und weil der Wind zum Schluss ganz einschlief, musste der VETUS ran und leider hat er dann direkt vor der Hafeneinfahrt wieder seine Mucken gekriegt.

Also wieder mit hochgespannten Nerven in den Hafen und an die Boje, was ja mit meinen ledierten Gliedern nicht ganz einfach ist.

Aber kaum war ich um 18:00 fest, lag vor mir auf dem Steg eine Tüte mit Tomaten und Gurken. Von der Hafenmeisterin,  mit einem Zettel, die seien aus ihrem Garten und sie freue sich, dass ich wieder gesund und munter zurück sei.

Also dass ist mal eine Rückkehr in den Heimathafen, schöner kann man sie sich garnicht ausdenken.

Die ganze nächste Woche nur südliche Winde, ich bin froh, es endlich zurück geschafft zu haben.

Damit ist seglerisch diese Saison beendet.

Fazit: So viel Wind, mit soviel lokalen Gewitterstürmen habe ich mein ganzes Seglerleben noch nicht erlebt. Ich hoffe dass das nicht die Klimaveränderung ist sondern eine klimatische Anomalie.

Schaun wir mal.





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